Meine Arbeit und Vorgehensweise

Von Herzen wünsche ich mir, dass diese Zeilen Ihnen Vertrauen in meine Arbeit als Medium geben. Hinterbliebene, die meine Hilfe suchen, tun das in der Hoffnung, ihren Schmerz und die Trauer zu lindern. Das bedeutet auch, das Schicksal zu verstehen.

Ziel meiner Arbeit ist es, Trauernde und Ratsuchende in dieser schweren Zeit mit meiner Fähigkeit, Trost, Kraft und neue Sichtweisen zu vermitteln. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Hinterbliebenen oft einen langen Leidensweg gegangen sind, bevor sie den Kontakt zu einem Medium aufnehmen. Diese Art von Trauerbewältigung ist nicht ungewöhnlich. Sie gab es schon immer und wird es immer geben. Die Seelen der Verstorbenen haben ebenfalls ein Mitteilungsbedürfnis, denn sie wissen um das Leid der Trauernden und ihrem Schmerz.

Jede Sitzung ist einzigartig und eine wunderbare Erfahrung für den Trauernden. Oftmals sind die Ursachen der Trauer nicht allein der Verlust eines Menschen, sondern Geschehnisse, die nicht gelöst und verarbeitet werden konnten. Weiterhin ist das Alleinsein mit der entstandenen Lebenssituation schmerzlich und die Hinterbliebenen fühlen sich allein gelassen. Fragen bleiben unbeantwortet, über warum, weshalb, wieso! Als Medium höre, fühle und sehe ich Geschehnisse, die die Verstorbenen mir mitteilen. Denn ich bin in dieser Zeit ein Gefäß für die Seele, da ich meinen Körper zur Verfügung stelle. Meine Gabe ist, die Botschaften aufzunehmen und auszusprechen.

Von Ihnen erhalte ich den Namen der verstorbenen Person und ein Foto, wenn Sie eines besitzen. Ich rufe die Verstorbenen zum Zeitpunkt, kurz nach dem Tod. Das ist der Moment, an dem die emotionale Verbundenheit am stärksten ist. Die Nachrichten, die ich erhalte, werden aufgeschrieben und an Sie gesendet. Auf Wunsch können wir gern ein persönliches Treffen vereinbaren. Dabei erleben Sie die gefühlvollen Augenblicke einer Sitzung selbst mit. Die Diskretion wird selbstverständlich gewahrt.

Wie schon erwähnt, Fragen bleiben über das Wieso, Weshalb, Warum? Bei vielen Sitzungen ist es mir möglich, die karmische Ursache für eine Lebensgeschichte zu erfragen. Ein kurzes Beispiel: Ein Junge wurde befragt, warum er mit einer körperlich/geistigen Behinderung geboren wurde und weshalb er mit 9 Jahren sterben musste? In solchen Augenblicken kann ich Zusammenhänge zwischen Tod und Wiedergeburt eines Menschen sehen.

Viele Trauernde erzählen mir, dass sie den oder die Verstorbenen bei sich oder zu Hause fühlen. Einige fürchten sich, andere genießen diesen Zustand und wollen ihn festhalten. Grundsätzliches dazu: Die Verstorbenen haben keine Lebensenergie mehr. Wenn sie sich bemerkbar machen in unserer Welt, dann nur mit der Lebensenergie/-kraft eines Menschen. Für eine gewisse Zeit ist das in Ordnung. Über einen längeren Zeitraum schwächt es den Hinterbliebenen. Außerdem ist es gut, die Verstorbenen von dieser Welt gehen zu lassen. Die Seele erholt sich und wird wieder ganz. Dazu braucht sie ebenfalls Zeit, sie sind auch nie allein, keine Sorge! Später gehen die Seelen in weitere Ebenen, dort sind die Vorbereitungen für die nächste Inkarnation. Jeder Trauernde sollte dem Verstorbenen die Möglichkeit lassen nach angemessener Zeit gehen zu dürfen. Auch wenn es schwer fällt, es ist der richtige Weg.

Soll ich Kontakt aufnehmen zu einem Verstorbenen, der viele Jahre tot ist, gelingt das ebenfalls. Das heißt, wenn Sie den Wunsch haben ihre Ahnen zu rufen.

Ich selbst hatte diesen Wunsch, meine Urgroßmutter zu sprechen, da ich nichts über ihr Lebensende wusste. Sie war Engländerin, wurde in Indien geboren und lebte in Madras und Bombay. Dort heiratete sie meinen deutschen Urgroßvater und bekam einen Sohn, meinen Großvater. Am Ende des 1. Weltkrieges musste die Familie Indien verlassen. Nachdem sie einige Zeit in Deutschland lebten, beschloss meine Urgroßmutter in ihre Heimat zurückzukehren. Sie konnte sich in Deutschland nicht einleben. Allein reiste sie ab. Mein Urgroßvater ließ sich scheiden und behielt den gemeinsamen Sohn. Es kamen noch 5 Briefe und ein Foto von ihr aus Bombay und danach brach der Kontakt endgültig ab.

Es gibt Menschen, die nach über 65 Jahren noch wissen möchten, was mit ihren Vätern im Krieg geschah. Ich konnte einigen Klienten mit meiner Arbeit erfolgreich helfen: So z.B. das Sterben eines Soldaten in einem U-Boot. Ein anderes Beispiel ist die Mitteilung, wie ein 33-jähriger Soldat von einer Granate getroffen wurde, als er im Winter 1943 über ein Feld lief. Nach dieser langen Zeit konnten sich die Väter mitteilen, in Liebe verabschieden und beide, Kinder wie Väter fanden ihren Frieden und einen Abschluss.

All das ist sehr aufregend und strapaziert die Gefühle stark. Am Ende einer Sitzung hat noch kein Mensch zu mir gesagt, dass er es bereute, diesen ungewöhnlichen Weg des Abschiedes und der Liebe gegangen zu sein.

 

Honorar: pro Sitzung berechne ich 110,-- Euro.

Haben Sie Mut mit mir Kontakt aufzunehmen. Es wird Ihnen gut tun.